Auswärts oder Daheim. Immer eine lautstarke Macht.
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Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Donnerstag 7. Mai 2009, 19:37

Bundesligist ASV fehlt knapper sechsstelliger Euro-Betrag
05.05.2009 - MAINZ

Von Jens Grützner

Eigentlich wollte der ASV Mainz 88 in der bevorstehenden Runde der Ringer-Bundesliga zum großen Schlag ausholen. Nach der Premierensaison unter Coach Baris Baglan 2007 in der Eliteklasse, in der der Klassenerhalt glückte, und nach dem Erreichen der Play-offs 2008 - dem knappen Aus im Achtelfinale gegen den späteren Vize-Meister Luckenwalder SC -, sollte nun der Angriff auf den Titel erfolgen. Und die bisherigen Verpflichtungen waren entsprechend. Doch auf einmal ist ein Rückzug des zweimaligen Deutschen Mannschaftsmeisters vor dem ersten Kampf denkbar. Den 88ern fehlen knapp 100.000 Euro, um die Ziele verfolgen zu können.

Habe diesen bericht bei cbringen.de unter NEWS gefunden!!!!!!!!
Mal gespannt wie das rennen ausgeht...
Der bericht geht noch um einiges weiter,lohnt sich auf jeden fall zu lesen.
OH MANN UND ICH HAB`MICH SO AUF DIE FAHRT ZU DEM KARNEVALSVEREIN GEFREUT :-(

Donnerstag 7. Mai 2009, 19:37

Re: Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Samstag 16. Mai 2009, 13:11

Aus der Mainzer Zeitung:

Vielleicht gehen wir kalkuliertes Risiko"
16.05.2009 - MAINZ

DIRK OSTERHOFF Manager des Bundesligisten Mainz 88

Ringer-Bundesligist ASV Mainz 88 sorgte in der Vorwoche für Aufsehen, indem der Traditionsverein eine Etatlücke in Höhe von 100 000 Euro kundtat. Diese klafft vor allem nach Mittelkürzungen eines Hauptsponsors. Außerdem müssen die 88er ihre Athleten für sechs zusätzliche Kämpfe entlohnen, die nach einer Strukturreform der Bundesliga anstehen - dafür fanden sich keine neuen Sponsoren. Deshalb war sogar von Rückzug die Rede. Jetzt äußert sich Manager Dirk Osterhoff wieder optimistischer.

Herr Osterhoff, wie ist die Situation nach Ihrem Hilferuf?

Wir waren alle angeschlagen aufgrund einer Lage, in die wir unverschuldet gerutscht sind. Aber wir bauen uns immer weiter auf. Was das Löcherstopfen im Etat angeht, hat sich konkret noch nichts getan, aber wir haben natürlich noch Hoffnung. Vor allem Präsident Gerhard Bauer und Vize Emil Müller sind unheimlich rührig, ständig unterwegs zu potenziellen Sponsoren. Wir haben auch die überregionale Wirtschaft noch einmal angeschrieben. Firmen von denen wir wissen, dass sie Sportsponsoring betreiben. Doch die Erfahrung lehrt auch, dass nach 100 Briefen nur zwei Antwortschreiben kommen. Aber wir versuchen alles, um unsere Ziele nicht revidieren zu müssen - mindestens die Play-off-Teilnahme zu erreichen. Ich gehe ganz stark davon aus, dass wir in die Bundesliga-Saison starten. Ein Rückzug ist das letzte Mittel.

Aufgrund von Verträgen, die noch zu Zeiten einer Bundesliga-Dreiteilung gemacht wurden, als die Wahrscheinlichkeit des Erreichens der Endrunde hoch war, fließt viel Geld erst dann. Womit der Klub in einer Zwickmühle steckt: Einfach nur gegen den Abstieg zu ringen, verursacht Kosten, die kaum gedeckelt werden können. In ein Topteam zu investieren verschlingt Geld, das nicht da ist. Wo ist der Ausweg?

Die Lage ist kompliziert. Das Gute im Ringergeschäft ist, dass sich Kampfausgänge mitunter hochrechnen lassen, dass man eine entsprechend starke Mannschaft für das jeweilige Ziel auf die Matte schicken kann. Und von unseren Sportlern hat niemand eine bestimmte Anzahl von Einsätzen garantiert bekommen. Was uns betrifft, sind wir ein schuldenfreier Klub, der Sicherheiten in Form von feststehenden Ablösesummen nach der Saison bieten kann. Vielleicht fahren wir deshalb auch ein gewisses kalkulierbares Risiko, was diese Saison betrifft. Das muss der geschäftsführende Vorstand aber entscheiden. Worum es geht, will ich deshalb nicht sagen. Fakt ist: Wir haben eine Topmannschaft zur Verfügung.

Haben Sie denn schon mit Sportlern über mögliche Prämienkürzungen gesprochen?

Noch nicht. Aber die Jungs lesen ja auch Zeitung und wissen aus eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt, dass mitunter Kürzungen nötig sind, um Jobs zu erhalten. Und in Zukunft müssen sie sowieso ihre Forderungen den neuen Begebenheiten anpassen.

Welche meinen Sie?

Ab der Saison 2010 müssen pro Team mindestens vier Deutsche auf die Matte. Ist keiner von diesen unter 23 Jahren alt, braucht man sogar fünf. Wir gucken uns deshalb schon nach guten jungen Deutschen um. Kubilay Cakici ist fest vorgesehen für die erste Mannschaft. Außerdem installieren die Schweden nächstes Jahr eine eigene Liga. Von dort dürften also auch weniger Spitzenleute in die Bundesliga oder speziell zu uns nach Mainz kommen.

Es gibt Gerüchte, nach denen ASV-Topmann Stefan Gheorghita in dieser Runde wegen Rückenproblemen nicht ringen kann. Stimmt das?

Nein. Stefan hatte zwar einen Bandscheibenvorfall. Er ist aber konservativ in Deutschland behandelt worden. Er ist fit und einsatzbereit.

Das Gespräch führte

Jens Grützner

Re: Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Montag 13. Juli 2009, 18:23

"In Bundesliga auf die Matte"
13.07.2009 - MAINZ

Von Jens Grützner

RINGEN Rückzug für 88er kein Thema mehr

Dirk Osterhoff, Manager des Ringer-Bundesligisten ASV Mainz 88, verkündete beim VIP-Empfang des Klubs, dass "wir auf jeden Fall in der anstehenden Saison in der Bundesliga auf die Matte steigen". Weil die 88er eine Etatlücke von 100000 Euro beklagen, stand zuletzt ein Rückzug des letztjährigen Achtelfinalisten zur Diskussion.

Zwar ist die Lücke, die durch die Strukturreform des Deutschen Ringer-Bunds und eine drastische Kürzung von Geldern eines Hauptsponsoren zustande gekommen ist, weiter existent, doch der ASV versucht an allen möglichen Stellen zu sparen. Weil die Auszahlung von Sponsorengelder aber auch mit dem sportlichen Erfolg des Teams verknüpft ist, muss Trainer Baris Baglan in der am 28. August beginnenden Runde auf ein klares Ziel hinsteuern. "Wir wollen wieder in die Play-offs", sagt der Sportlehrer. In der Gruppe West hat der zweimalige deutsche Mannschaftsmeister einiges zu tun, um mindestens Rang vier und damit die Endrunde zu erreichen. "Denn es ist schon der Wahnsinn, wie einige Vereine aufgerüstet haben, ich weiß gar nicht wie das geht", sagte Dirk Osterhoff.

Der letztjährige Halbfinalist SV Weingarten ist für die Mainzer nach Zugängen von WM-Medaillengewinnern der große Favorit. Dann kommen Titelträger KSV Köllerbach und der vielfache Champion KSV Aalen. Osterhoff: "Wir kloppen uns mit Mömbris, Nendingen und Neuss um den vierten Platz." Der Mainzer Manager appellierte noch einmal an die regionale Wirtschaft, den Bundesligisten zu unterstützen.

Re: Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Freitag 7. August 2009, 16:39

Wollen wir doch wieder mal Mainz aus der Versenkung holen. Bettelmeldung, Sommerloch oder bittere Wahrheit?

88er kalkulieren bitteres Ende ein
07.08.2009 - MAINZ

Von Jens Grützner

RINGEN Mainzer Bundesligist laut Präsident Bauer vor einer der härtesten Runden in der Geschichte / Vize-Chef Müller: "Habe die Schnauze voll"

Der ASV Mainz 88 hat sich trotz erheblicher finanzieller Probleme für einen Start in der Ringer-Bundesliga entschieden. Weil aber eine Etatlücke von mittlerweile über 100000 Euro besteht, droht ein dramatischer Saisonverlauf ab Freitag, 28. August, bei Aufsteiger KSV Seeheim.

ASV-Präsident Gerhard Bauer: "Ich sehe eine ganz harte Zeit auf uns zukommen. Wir haben nicht die Möglichkeit, von Anfang bis Ende gleich gut zu stellen. Am Ende steht womöglich nur noch eine B- oder gar die C-Mannschaft auf der Matte." Den größten anzunehmende Unfall, einen Rückzug im Rundenverlauf, glaubt Bauer abwenden zu können. "Wir kriegen die Saison zu Ende", sagt er.

Bauer berichtet von weiteren finanziellen Einbrüchen in den vergangenen Wochen, da mehrere Sponsoren des Traditionsvereins ihre Zahlungen aufgrund der Wirtschaftskrise herunter geschraubt haben. "Die Konstellation in Mainz für den Sport ist schlecht", sagt Bauer. "Die Basketballer des ASC Theresianum Mainz sind ja schon in die Knie gegangen." Die Zukunft der 88er hängt am seidenen Faden. Vize-Vorsitzender Emil Müller: "Wir haben versucht, so professionell wie möglich zu arbeiten, haben Briefe en masse geschrieben und unglaublich viele Gespräche geführt. Doch es kommt nichts dabei rum. Ich persönliche habe die Schnauze ziemlich voll. Ich werde wohl im Februar aufhören." Dass Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 auch bei mittelgroßen Sponsoren Zuwächse verzeichnet, geht teilweise zu Lasten anderer Mainzer Klubs.

Bauer & Co. setzen Hoffnungen in die dreiwöchige Pause nach den ersten drei Kämpfen. In Folge des Duells bei DM-Favorit SV Weingarten am 11. September stehen bei den Verbänden die intensiven Vorbereitungen vor den Weltmeisterschaften an. Bis zum nächsten Kampf am 3. Oktober in Mombach gegen den KSV Aalen haben die 88er Zeit, potenzielle Geldgeber davon zu überzeugen, was mit einer stark besetzen ASV-Mannschaft möglich wäre - zumindest ein Platz in den Play-offs mit Blick auf das Halbfinale.

Deswegen ist zu erwarten, dass die Mainzer in den ersten Kämpfen in Seeheim, gegen die RG Hausen-Zell und in Weingarten eine gute, teure Staffel aufbieten, die diese Perspektive bietet. Ein Ritt auf der Rasierklinge. "Die anstehende Saison ist eine der schwersten, vor der dieser Verein gestanden hat", sagt der Präsident.

Geht die Runde in die Hosen, gibt´s doch den GAU, war womöglich die Aufbauarbeit des vergangenen Jahrzehnts wertlos. "Dann können wir hier zuschließen", betont Vize-Vorsitzender Emil Müller.

Re: Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Sonntag 4. Oktober 2009, 11:30

Letzte große Shows 2009?
01.10.2009 - MAINZ

Von Jens Grützner

RINGEN Mainz 88 stellt gegen Aalen und Nendingen Top-Staffeln / Uneins über Zukunft

Nach drei Wochen Pause in der Ringer-Bundesliga, nach einer Auszeit, in der die Verantwortlichen des ASV Mainz 88 hofften, dringend benötigte Gelder für ihren Saisonetat zu ergattern, ist für einige im Klub klar: Im Doppelheimkampf am Samstag (19.30 Uhr) und Sonntag (11 Uhr) gegen den KSV Aalen und den ASV Nendingen schickt Trainer Baris Baglan die stärkstmögliche Staffel auf die Matte. Danach verabschiedet sich der Traditionsverein mangels finanzieller Möglichkeiten aus dem Play-off-Rennen.

Beisitzer Professor Eckard Pick etwa, zwei Mal Notvorsitzender des Traditionsvereins, redet nach einer Vorstandssitzung am Dienstagabend Klartext. "Wir müssen Realitätssinn beweisen und einschneidende Änderungen vornehmen, was die Kosten insgesamt für Trainer und Ringer betrifft. Wir sollten uns auf den Klassenerhalt beschränken und uns neu aufstellen." Die Zukunft der 88er will Pick mit den Kollegen in der nächsten Woche angehen.

"Jetzt sind wir es unserem Publikum noch einmal schuldig, die beiden Heimkämpfe in Bestbesetzung zu absolvieren. Und die Kosten dafür werfen uns auch nicht um", betont Pick. Wobei der frühere Bundestagsabgeordnete auf eine Mobilisierung der Anhänger setzt. Gegen den mehrfachen Deutschen Meister KSV Aalen und dessen Nachbarn ASV Nendingen sollen klangvolle Namen wie der des Olympia-Dritten Christophe Guenot im klassischen Mittelgewicht die Halle in Mombach voll zu machen helfen.

Trainer Baris Baglan, Vize-Vorsitzender Emil Müller und Manager Marcel Zaffke führen die Fraktion derjenigen an, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht diesen klaren Schnitt wie Pick machen wollen. "Wir werden am Wochenende nicht zum letzten Mal so stark stellen", sagt Baglan. "Was wir im September nicht an Geldern geholt haben, versuchen wir eben im Oktober zu holen", so Müller.

Professor Eckard Pick betont, dass sich Präsident Gerhard Bauer und Emil Müller in den vergangenen Wochen und Monaten auf der Suche nach Sponsoren "die Hacken abgelaufen haben, aber es hat leider nichts genutzt." 70 000 zusätzliche Euro wären vonnöten, um die stärksten Leute auf längere Sicht auf die matte zu bringen. Deswegen komme der ASV nicht umhin, seine Strukturen aufzubrechen. Pick: "Vielleicht muss man hingehen und die Erstliga-Mannschaft als Abteilung aus dem Verein ausgliedern. Wir benötigen eine zeitgemäßere Organisation, die Nebenkosten laufen uns ja davon. Außerdem bedarf es einer wesentlich besseren Kommunikation zwischen Förderverein und der Abteilung." Für den Sozialdemokraten steht fest, dass "wir dieses Jahr über die Runden kommen und dass der Verein weiter viel Potenzial besitzt." Doch es müssten eben die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Professor Eckard Pick: "Ich habe keine Lust, den Notvorsitz ein drittes Mal zu übernehmen."

Präsident Gerhard Bauer, der dem Klub als nicht gewähltes Mitglied vorsteht, war gestern nur zu einem Statement bereit: "Ich halte mich bedeckt."

Zwei Leckerbissen

Den Ringkampf-Fans in und um Mainz verspricht 88-Coach Baglan zwei Leckerbissen gegen Aalen und Nendingen. Der KSV Aalen, der wie die Mainzer bislang zwei Siege und eine Niederlage aufweist, wird bis auf den verletzten deutschen Star Davyd Bichinashvili wohl auch eine Top-Staffel nach Mombach schicken. Die Aalener treffen tags drauf auf den Deutschen Meister KSV Köllerbach. Der ASV Nendingen, mit einem Erfolg und zwei Pleiten gestartet, ist laut Baglan "eine kompakte Mannschaft, die aber auch Topleute hat." Etwa den 55-Kilo-Freistiler Ghenadie Tulbea. Baglan: "Der beste Mann in der Liga."

Re: Ups,was ist denn da in Mainz los ...???!!!

Dienstag 8. Dezember 2009, 18:53

Schulterniederlage / ein Kommentar von Philipp Daum von der Mainzer- Rheinzeitung zum Trainer – Rücktritt von Baris Baglan / Ausgabe vom 08.12.2009.


Baglan hätte Kritik zulassen müssen

Die Ära Baris Baglan beim ASV Mainz 88 ist beendet.
Der Rücktritt kam angesichts der Kritik an den Aufstellungsmethoden
des Trainers, die vor allem Wolfgang Ries vorangetrieben hatte, nicht überraschend.
Der Trainer hat Recht, wenn er sagt, dass eine Rückendeckung des Vorstands notwendig sei,
um erfolgreich arbeiten zu können. Diese hatte Baglan nicht mehr.
Das der 36- Jährige ausgerechnet nach der jüngsten Pleite, die er zum Großteil mitverschuldet hatte, die Brocken hinwirft, hinterlässt allerdings einen bitteren Beigeschmack.
Es hat den Anschein, als wolle sich Baglan aus der Verantwortung stehlen, schließlich schaffen es die 88er aufgrund falscher Entscheidungen ihres Ex- Trainers aller Voraussicht nach nicht mehr in die Play-offs.
Der Klub hatte Baglan in fast fünf Jahren jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.
Dass sich die erfahrenen Vereinslenker um Ries irgendwann zu Wort melden, wenn sie Fehlentwicklungen erkennen, war abzusehen.
Baglan hätte Kritik annehmen müssen, das hätte ihm die verlorene Rückendeckung zurückgebracht und ihn sicherlich nicht geschwächt.
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